Man kann grundsätzlich zwei verschiedene Systeme bei Rollladen für die nachträgliche Montage in Betracht ziehen: Im Allgemeinen wird zwischen Vorbau- und Aufsatzrollläden unterschieden.
Zum Nachrüsten werden in der Regel Vorbaurollläden für die Montage gewählt. Diese lassen sich ohne großen Aufwand auch nachträglich montieren. Dabei eignen sie sich für die meisten Bausituationen, egal ob Altbau oder Neubau. Man muss entscheiden, ob der Rollladen außen auf die Fassade oder in die Fensterlaibung (seitlich ins Mauerwerk verschraubt oder auf den Fensterrahmen) verbaut werden soll. Jede Einbausituation bietet Vorteile und Nachteile beim Einbau.
Vorbaurollladen in die Laibung
Wenn man beim gesamten Erscheinungsbild Wert darauf legt, alles einigermaßen bündig zu haben, ist es empfehlenswert, den Rollladen nachträglich in die Laibung zu montieren, um den Kasten bündig in die Fassade zu integrieren.
Vorbaurollladen auf das Mauerwerk
Bei der Montage auf die Fassade wird der Vorbaurollladen meist gezielt als Stilelement eingesetzt. Durch die richtige Farbwahl lässt sich hier auch ein harmonisches Gesamtbild erzielen.
Aufsatzrollladen beim Austausch des Fensters
Wenn ein Fensteraustausch geplant ist, lohnt sich ein Aufsatzrollladen. Diese Rollläden werden direkt auf den Fensterrahmen montiert und zusammen mit dem Fenster eingebaut. Dadurch bleibt der Rollladenkasten später unsichtbar und fügt sich harmonisch in die Fassade ein.