Passivhausfenster - Die Profis unter den Energiesparern

  • Ein Passivhaus ist ein Gebäudetyp, der eine hohe Energieeffizienz aufweist und verfügt somit über entsprechende Passivhausfenster. Laut den Zertifizierungskriterien des Passivhaus Instituts in Darmstadt darf ein Passivhaus einen Heizenergieverbrauch von 1,5 Litern Heizölgleichwert je Quadratmetern Wohnfläche im Jahr nicht übersteigen. Damit das überhaupt möglich ist, muss neben einigen Grundvoraussetzungen, wie optimaler Baulage, auch jedes Element, wie Fenster, des Hauses absolute Energieeffizienz und perfekte Wärmeisolierung bieten.

Passivhausfenster sparen Energie

Was ist ein Passivhausfenster?
Für Fenster bedeutet dies, dass sie einen Uw-Wert von mindestens 0,8 W/(m2K) aufweisen müssen. Je niedriger, desto besser! Passivhaus-Fenster sind also Energiesparfenster mit besonders guten Wärmedämmeigenschaften. Oder anders herum gesagt, alle Fenster mit einem Uw-Wert von mindestens 0,8 W/(m2K) sind für das Passivhaus geeignet.

Mehr als nur gute Wärmedämmung
Beim Bau von Passivhäusern ist jedoch nicht nur die Wärmedämmung, sondern auch die Energiegewinnung von größter Bedeutung. Aus diesem Grund tritt bei der Bewertung von Passivhaus-Fenstern ein weiterer Wert in Erscheinung: Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad).

Passivhausfenster

Der g-Wert bei Passivhausfenstern
Der g-Wert gibt an, wie viel Wärme von außen nach innen, in das Gebäude transportiert wird. Ein g-Wert von beispielsweise 0,65 bzw. 65 % bedeutet also, dass 65 % der von außen eingestrahlten Energie in den Raum hinter der Glasscheibe gelangt. Diese Berechnung ist ein wichtiger Faktor, um bestimmen zu können, welches das richtige Fenster ist. Passivhausfenster haben einen g-Wert von mind. 0,5.

Wichtiges für den Einbau

Das sollte man beim Bau beachten
Beim Bau von Passivhäusern ist es besonders wichtig, gerade in den kalten Wintermonaten, Sonnenwärme von draußen in das Hausinnere zu transportieren. Die Südfassade eines Passivhauses wird deshalb in der Regel großflächig verglast, um eben diese Sonnenwärme zu nutzen. Die an der Südseite des Hauses eingesetzten Fenster sollten daher auch über einen hohen g-Wert, möglichst über 50 % verfügen. Es gibt also keinen besonders guten oder schlechten g-Wert. Denn je nachdem, wie das Fenster genutzt wird, sollte auch der g-Wert variieren. Der Einbau ist entscheidend! Natürlich können Energiesparfenster nur zeigen, was in ihnen steckt, wenn sie fachgerecht (RAL Montage) eingebaut werden.

Passivhausfenster bei der Hausplanung

Passivhausfenster einfach konfigurieren
Bei uns haben Sie die Möglichkeit Ihr individuelles Passivhausfenster zu erstellen. Nutzen Sie unseren selbsterklärenden Konfigurator, um Ihr Wunschfenster zu erstellen.

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