Innenfensterbank

Fensterbänke für den Innenbereich gibt es in verschiedensten Varianten und Materialien. Sehr oft wird im Innenbereich Marmor, Granit, oder auch Quarzit verwendet. Diese Naturstein-Fensterbänke kann man handelsüblich mit einer Stärke von 2-3 cm erwerben. Baumärkte bieten diese Fensterbänke in unterschiedlichen Breiten und Längen als Standardware an. Die Vorderkante und die Oberfläche dieser Fensterbänke sind grundsätzlich immer poliert. An den Seiten wird oftmals die Sichtkante nur bis zu vier oder 5 cm poliert angeboten. Da die meisten Fensterbänke lediglich 3-4 cm überstehen, reicht diese Kantenpolitur völlig aus.
Achten Sie bitte darauf, dass beim Einbau von Naturstein-Fensterbänken kein normaler Zement verwendet werden darf. Naturstein sollte nur mit einem geeigneten Trass-Zement eingebaut werden, damit es zu keinen Ausblühungen auf der Fensterbank kommt.

Als Fensterbank im Innenbereich werden auch kunststoffbeschichtete Spanplatten mit einer aufgewölbten Vorderkante angeboten. An den Seiten kann man Sichtschutzkappen aus PVC montieren. Diese Fensterbänke gibt es in den unterschiedlichsten Dekoren.

Beim Einbau einer Fensterbank im Innenbereich ist es wichtig, dass sich eine Fensterbank-Anschlussleiste, auch Fensterbank Anschluss Profil genannt, unterhalb des Fensters befindet. Diese FBA stellt eine thermische Trennung unterhalb des Fensters zwischen der Innen-und Außen-Fensterbank her.

Nach dem Einbau der Fensterbänke sollte zwischen der Fensterbank und dem Fenster eine dünne Silikonnaht gezogen werden. Achten Sie unbedingt darauf, dass das verwendete Silikon auf das Material der Fensterbank abgestimmt wird. So sollte beispielsweise bei einer Naturstein-Fensterbank ausschließlich ein Naturstein geeignetes Silikonmaterial verwendet werden.

Innenfensterbänke aus verschiedenen Materialien

Glossar