Die Kiefer als Bauholz

Die Kiefer, auch Föhre genannt, gehört zur Gattung der Kieferngehölze mit insgesamt 117 verschiedenen Sorten. Die Kiefer ist weltweit in fast allen Ländern der Erde vorzufinden, auch in Deutschland. Die Kiefer gehört somit zu den prägenden Gehölzen unserer Landschaft. Kiefernwälder werden auch in Deutschland nachhaltig bewirtschaftet. Das heißt, abgeholzte Flächen werden wieder neu bepflanzt, um auch in den nächsten Jahren für eine ausreichende Holzversorgung zu sorgen.

Kiefer Baumstämme
Kiefer Bretter

Aufgrund ihrer hervorragenden statischen und mechanischen Eigenschaften hat die Kiefer in allen Bereichen der Industrie Einzug gehalten. Die Kiefer lässt sich durch das Kesseldruckverfahren imprägnieren und kann somit im Außenbereich verwendet werden. Als Palisaden, Gartenzaun, Fassadenverkleidungen, als Bauholz und für die Möbelindustrie ist die Kiefer der perfekte Lieferant. Laminierte Holzprodukte wie Schichtholzplatten, Brettschichtholzträger, Brettschichtholzbinder und Brettschichtkanteln lassen

sich als statisch sehr belastbare und verwindungsarme Bauelemente herstellen. Somit eignet sich die Kiefer auch hervorragend für die Fensterindustrie, zur Herstellung von Holzfenstern, Haustüren, Terrassentüren, Schiebetüren sowie für Klappläden und weitere Fassadenelemente. Die Kiefer ist der am meisten verwendete Holzrohstoff aus der einheimischen Forstwirtschaft.

Kiefer horizontaler Schnitt

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