• Wärmeschutzverglasung

    Wärmeschutzverglasung – die langfristige Lösung, um den Geldbeutel zu schonen

    Bei der Planung eines Neubaus oder Umbaus müssen Sie vieles beachten. Ein wichtiger Punkt dabei ist die richtige Verglasung Ihrer Fenster. Unser Tipp: Wärmeschutzverglasung. Denn haben Sie sich für eine unpassende Verglasung Ihrer neuen Fenster entschieden, können die Heizkosten schnell in die Höhe steigen. Mit einer Wärmeschutzverglasung kann der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) für Ihr Objekt ideal sein und Sie sparen eine Menge an Heizkosten. Auf längere Zeit betrachtet wird dadurch Ihre Geldbörse gewaltig geschont.

Was sind die Vorteile der Wärmeschutzverglasung?

Ein weiterer großer Vorteil bei der richtigen Auswahl der Fenster bzw. des Glases mit Wärmeschutzverglasung liegt in der Förderung, die man mit guten Dämmwerten erhalten kann. Um eine Förderung zu erhalten, benötigt man einen bestimmten U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient). 

Mit der richtigen Verglasung im gesamten Objekt ist es sogar möglich, den U-Wert eines Passivhauses zu erreichen. Der U-Wert sollte möglichst niedrig ausfallen. Also, umso niedriger der U-Wert – desto besser und energiesparender ist das gesamte Objekt.

Ein Fenster mit einer einfachen oder doppelten Verglasung kann diese Werte nicht erreichen, da ihr Schutz nicht ausreicht, die Wärme in den Räumen zu halten. Der Verlust ist zu hoch. Lassen Sie sich zu diesem Thema gerne von unseren Experten im Servicecenter beraten.

Eine Test Studie des Instituts Wohnen und Umwelt hat ergeben:

Bei einer Einfachverglasung liegt der Wärmeverlust bei 43 Litern pro Quadratmeter Fensterfläche. Im Vergleich zu einer modernen Wärmeschutzverglasung verringern Sie bei diesem Fenster den Verlust der Wärme auf 6 Liter pro Quadratmeter Fensterfläche. Wie Sie sehen, ist der Unterschied gewaltig. Der Wärmedurchgangskoeffizient und der Wärmeschutz ist somit optimal.

Was bringt eine Wärmeschutzverglasung?

In erster Linie sparen Sie Heizkosten, je kleiner der U-Wert der Glasscheibe, desto höher ist die Ersparnis. Bei der Verwendung von Isolierglas steigert sich auch das Wohlbehagen, wenn man direkt vor dem Fenster sitzt, die Strahlungskälte von außen in den kalten Monaten wird erheblich reduziert.

Gibt es Nachteile beim Kauf einer Wärmeschutzverglasung?

Leider ist das nicht die einzige Hürde, die man beim Kauf der neuen Fenster mit Wärmeschutzverglasung bedenken muss. Sicher ist es toll, Energiekosten zu sparen, aber die Praxis zeigt, dass es unangenehm werden kann, wenn die Sonne ungehindert mit voller Kraft in die Wohnräume gelangen kann. Im Winter fühlt man sich dabei wohl, aber im Sommer fehlt einem dann der Sonnenschutz. Ein Fenster mit einen hohen Gesamtenergiedurchlassungsgrad (g-Wert) kann einem dann schnell das Gefühl einer Sauna vermitteln. Darum sollten Sie darauf achten, den g-Wert sehr gering zu halten, bei der Verglasung Ihrer Fenster.

Aufbau eines Wärmeschutzglases

Eine Wärmeschutzverglasung ist sehr speziell aufgebaut. Sie besteht aus dreifachem Glas, welches zu einem Bauteil zusammengefügt wird.  Auf zwei dieser Scheiben sind nicht sichtbare, spezielle Beschichtungen aufgebracht, die Wärme reflektieren, somit wird die Heizwärme wieder in den Raum reflektiert. Die durch die Fenster eindringende Wärme kann in den Raum, aber die innen liegende Wärme nicht hinaus.

Ein weiterer Schutz bietet der mit Edelgas gefüllte Scheibenzwischenraum der Verglasung. Dieses Edelgas im Scheibenzwischenraum hat deutlich bessere Isoliereigenschaften, als herkömmliche Luft. Somit ein weiterer Pluspunkt für den U-Wert. Spezielle, thermische Abstandhalter zwischen den einzelnen Scheiben sorgen dafür, Wärmebrücken zu vermeiden. Möchten Sie zudem das Fenster noch mit einem Schall- oder Einbruchschutz ausstatten, erreichen Sie damit eine zusätzliche Wärmedämmung und somit wieder einen besseren U-Wert.

Zu beachten ist auf jeden Fall auch der Rahmen des Fensters. Ein Rahmen muss das Fenster voll umschließen und optimal dämmen. Ohne einen dementsprechenden Rahmen, nützt die Wärmeschutzverglasung leider gar nichts.

Wie funktioniert eine Wärmeschutzverglasung?

Die Gasfüllung zwischen den Glasscheiben im Scheibenzwischenraum sorgt für den Isolierfaktor. Das Gas kann wegen dem Randverbund nicht entweichen. Das Gas hat eine geringere Wärmeleitfähigkeit gegenüber Luft und sorgt somit für die Isolierung. Bei einer 2-Fach Wärmeschutzverglasung erreicht man einen Wärmeschutz von ca. 1,0 bis 1,1WW/(m²K), bei einer 3-Fach Verglasung werden isolierwerte bis 0,5W(m²K) erreicht.

Was ist ein Wärmeschutzglas 1,1 W/(m²K)?

Es handelt sich hierbei um eine 2-Fach Isolierverglasung, mit 4mm Glas, 16mm Luftzwischenraum und 4mm Glas. Der Luftzwischenraum ist in der Regel mit Argongas gefüllt. Durch die Gasfüllung entsteht der Isoliereffekt.

Wie erkenne ich eine Wärmeschutzverglasung?

Man kann eine Wärmeschutzverglasung am Abstandshalter zwischen den Scheiben erkennen, dieser ist meistens aus Aluminium. Auf dem Alusteg sind die Herstellerdaten, der U-Wert und das Herstellerdatum mit einem Stempel abgebildet.

Wärmeschutzglas bei einem Altbau

Leider ist aber nicht bei allen Bauvorhaben eine Wärmeschutzverglasung die optimale Lösung.

Altbausanierungen sind im Bereich Fenster ein Problem. Durch den massiv niedrigen U-Wert und die oft nicht genügende Dämmung in den Wänden bzw. der Feuchtigkeit in z.B. Lehmwänden, kann es zu einer hohen Feuchtigkeitsansammlung kommen. Das ist wiederum ein Herd für Schimmelbildung.

Schimmelbildung sollte grundsätzlich vermieden werden, da es hochgradig gesundheitsschädigend ist und zudem auch die Substanz des Gebäudes angreifen kann. In solch einem Fall sollten Sie auf den geringen U-Wert verzichten und auf ein Fenster mit zweifacher Verglasung zurückgreifen. Die Gesundheit steht an erster Stelle.

Unser Tipp: Um allerdings ganz sicher zu gehen, ob diese Verglasung in Ihren Wohngebäuden möglich ist, wäre es ratsam, einen Energieberater zu kontaktieren. Dieser kann Ihnen die Ungewissheit nehmen und Ihnen die beste Option nennen.

Bei einem Neubau ist es immer wichtig, sich über die Lage der Fenster im Klaren zu sein. Wir raten Ihnen die Ausrichtung der großen Fenster immer zu Sonnenseite zu wählen. Die Schattenseite lieber mit kleineren Fenstern ausstatten, um wiederum den U-Wert anzupassen.

Wie teuer ist eine Wärmeschutzverglasung?

Das hängt vom gewünschten U-Wert ab. Eine 2-Fach Wärmeschutzverglasung kostet ca. 40,- bis 50,-€ / qm, eine 3-Fach Verglasung ca. 70,- bis 80,-€/qm. Entsprechend teurer wird die Glasscheibe, wenn eine Sicherheitsglasscheibe verwendet wird.

Wärmeschutzverglasung ist natürlich mit jedem Rahmen und jeweiliger Farbe zu erhalten. Diesbezüglich gibt es keine Unterschiede zu anderen Fensterformen. Auch den verschiedenen Größen sind keine Grenzen gesetzt.

Unser Fazit lautet: Wer langfristig energieeffizient leben möchte und dabei Wärmekosten sparen möchte, sollte den Schritt zur Wärmeschutzverglasung wagen. Schauen Sie in unseren Online-Shop. Dort finden sie eine große Anzahl verschiedenster Varianten. Fenster in allen Farben und Formen, mit Isolierglas (Wärmeschutzglas) und den optimalen Rahmen. Unsere kompetenten Fachberater hier im Hause helfen Ihnen gerne bei allen Fragen rund um das Fenster oder Ihrer Haustür. Auch Fragen der Förderung Ihres Bauvorhabens aufgrund des guten U-Wertes sind bei uns nicht fehl am Platze. Per Telefon oder Email helfen wir Ihnen, die richtige Entscheidung bei der Wahl Ihrer Fenster zu finden.

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