Ausstiegsfenster und Fluchtfenster

  • Der Begriff Ausstiegsfenster steht für ein Fenster, das oft auch als Panikfenster oder Fluchtfenster bezeichnet wird. Ein Ausstiegsfenster bzw. Panik- oder Fluchtfenster muss im Sinne des Baugesetzes eine Mindestfläche von 1,2 × 1,2 Meter aufweisen, damit Personen darüber flüchten oder auch gerettet werden können.

Ausstiegsfenster müssen mindestens über einen Drehbeschlag oder einen Drehkipp-Beschlag verfügen und dürfen nicht mit einem abschließbaren Fenstergriff ausgestattet werden, der bei einem eventuellen Panikfall die Flucht durch das Fenster verhindert. Ausstiegs-, Panik- oder Fluchtfenster können aus Kunststoff, Holz oder auch aus Aluminium hergestellt werden. Der Begriff Ausstiegsfenster ist auch bei den Dachfenstern weit verbreitet. Zur Reinigung des Schornsteins von oben benötigen Dachdecker oder Schornsteinfegermeister einen sicheren Zugang zum Dach, der in der Regel durch das Ausstiegsfenster ermöglicht wird. Vor dem Fenster beziehungsweise dem Schornstein ist eine

Trittschutzbohle zu installieren, damit der Dachdecker oder der Schornsteinfegermeister einen sicheren Stand für die Ausführung seiner Tätigkeit vorfindet.

Ausstiegsfenster für den Schornsteinfeger

Diese Ausstiegsfenster werden teilweise auch Dachluken genannt. Im Idealfall sollte so eine Dachluke oder das Ausstiegsfenster mit einem Drehbeschlag nach rechts oder nach links versehen werden. Früher gab es einfache Ausstiegsfenster, die lediglich mit einem einfachen Zinkblech und einer einfachen Verglasung hergestellt wurden. Heute gibt es sie als voll isolierte Fenster mit Wärmeschutzverglasung, die unseren modernen Anforderungen in puncto Energie & Umwelt voll entsprechen. Selbstverständlich finden Sie Dachluken beziehungsweise Ausstiegsfenster in unserem umfangreichen Fensterprogramm.

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